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07.12.2016

Gänseessen in vorweihnachtlicher Atmosphäre

Der schon traditionelle Adventstreff des Ortsverbandes fiel dieses Jahr genau auf den Nikolaustag. Doch daran wird es sicherlich nicht gelegen haben, das er so gut und vor allem hochkarätig besucht war. Aus Stadtrat und Bezirksvertretung erwiesen uns Olaf Lehne, Sabine Schmidt, André Simon und Andreas Schendel die Ehre, aus dem Stadtbezirk war es mir eine Freude meinen Stellvertreter und damit 2. Vorsitzenden Jens Hartwig begrüßen zu können.

Gerne hätten wir auch noch mehr Mitglieder und Freunde begrüßt, doch die Liste der Verhinderungen war dem nasskalten Wetter der Vortage geschuldet ebenfalls lang. Der Stimmung schadete es nicht. In wunderbar dekoriertem Ambiente genossen wir das festliche Mahl, gute Gespräche, kurze und wirklich ansprechende Ansprachen sowie auch die ein oder andere süße Verführung.

Ein wunderbarer Abend, immer auch ein gesellschaftlicher Höhepunkt zum Jahresabschluss. Vielen unserer Mitglieder gilt es Dank zu sagen, für den Einsatz, für die Unterstützung, für vielfältiges Engagement im Laufe des Jahres. Nach solch einem Jahresausklang scheint das Geleistete längst nicht mehr so arbeitsintensiv wie es wirklich war. Und man startet auch viel gelassener in das nächste Jahr. Einem Jahr mit vielen Weichenstellungen.

Alfred W. Jäger
Vorsitzender

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01.12.2016

Gegen VIP-Dorf im Nordpark: CDU für Messegelände

Die CDU-Ratsfraktion will Pläne der Stadt verhindern, wonach zum Start der Tour de France ein „VIP-Dorf“ im Nordpark aufgebaut werden soll. Stattdessen sollen die Stände nach dem Willen der Union auf das benachbarte Gelände der Messe ausweichen.

Fraktionsvorsitzender Rüdiger Gutt zeigt sich irritiert: „Eigentlich sind Veranstaltungen im Gartendenkmal Nordpark verboten. Jetzt aber will die Stadt von der Satzung abweichen. Der A. S. O., dem Lizenzgeber der Tour de France, soll erlaubt werden, geschützte Parkbereiche mit VIP-Zelten und einer Technikzone zuzubauen. Diese massiven Eingriffe in die Natur lehnt die CDU ab.“

Laut Geisels Büro soll das VIP-Dorf 4.000 Quadratmeter groß sein und Platz für 2.500 Personen bieten. Hinzu kommen noch mal 1.500 Quadratmeter für Technik. „Damit nicht genug: Zum Auf- und Abbau werden Lkw über den Rasen fahren“, kritisiert Gutt.

Der CDU-Chef ist dafür, den Nordpark in Ruhe zu lassen. Er schlägt das benachbarte Messegelände als Veranstaltungsstätte vor: „Wir halten diesen Standort für geeigneter.“

Kosten korrekt einplanen

Rüdiger Gutt erhebt noch eine weitere Forderung: „Die Kosten für die Bereitstellung von Eventflächen für die A. S. O. müssen in den Projekt-Etat der Tour de France eingeplant werden."

Rüdiger Gutt
Vorsitzender der Ratsfraktion

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21.11.2016

Den Bürger ernst nehmen

Das Schöne an der Arbeit in der Bezirksvertretung ist, dass man ganz nah am Bürger ist und viele Anregungen und auch Beschwerden unmittelbar „vom Nachbarn“ übermittelt bekommt. Umgekehrt kann man in Gesprächen aber auch erfahren was die Menschen vor Ort von den eigenen Ideen halten. Hier ist jedoch wichtig, dass man mit allen Betroffenen redet und nicht nur mit den Personen die das eigene Anliegen unterstützen. Dies ist zwar ein langer Lernprozess, aber schließlich ist man gewählt worden um alle Bürger zu vertreten. Wenn man aus Gesprächen immer nur das raus hört, was man hören will und andere Meinungen unter den Tisch fallen lässt, ist man auf gutem Weg einen Teil der Bevölkerung zu diskriminieren.

Hier sind momentan mehrere Themen, wie z.B. Sauberkeit, Verkehr und Sicherheit, für den Bürger wichtig, und es gibt immer unterschiedliche Sichtweisen, aber grundsätzlich könnten überall Kompromisse gefunden werden.

So hat die Verwaltung nun gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden ein Lichtkonzept für den Burgplatz vorgestellt, das die besondere Atmosphäre dieses Platzes erhält, in besonderen Situationen aber mittels einer zusätzlichen Beleuchtung die Arbeit von Rettungsdiensten, Polizei und Ordnungsamt unterstützt und dem Bürger so das notwendige Sicherheitsgefühl gibt.

An anderen Stellen sieht es leider anders aus, hier ist die politische Mehrheit in der Bezirksvertretung nicht bereit die Sorgen der Anwohner und Geschäftsleute ernst zu nehmen und tut offenes Dealen auf den Straßen als Schattenseiten und kosmetisches Problem einer Großstadt ab. Auch den Antrag der CDU, einen Bericht von Ordnungs- und Servicedienst und Polizei über die Sicherheitslage im Stadtbezirk zu erhalten, hat man abgelehnt. Warum? Hat man Angst vor den Ergebnissen? Die CDU will hier keine Ängste schüren, wie von Rot-Rot-Grün behauptet. Wir wollen nur die Bedürfnisse der Bürger ernst nehmen und nach Lösungen suchen, Lösungen die möglichst allen gerecht werden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit und Zeit die weihnachtliche Stimmung auf den Düsseldorfer Weihnachtsmärkten mit Familie und Freunden zu genießen.

Sabine Schmidt
Ratsfrau der Landeshauptstadt Düsseldorf
1. stellv. Bezirksbürgermeisterin

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August 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe Sie alle konnten die Sommerferien nutzen, um sich von den täglichen Aktivitäten zu erholen und schöne Stunden mit der Familie oder Freunden verbringen. Auch die Politik hat ihre Sommerpause nun hinter sich. Und es gibt viele Dinge anzupacken.

So wurde die Sommerpause von der Verwaltung genutzt, um den Bezirksverwaltungsstellen mitzuteilen, dass bereits von den Bezirksvertretungen beschlossene Baumaßnahmen, unter anderem für Unterhaltungsmaßnahmen an Schulen, z.B. wegen fehlendem Personal, nicht durchgeführt werden können. Hierfür zur Verfügung stehende Haushaltsmittel seien nun im gesamtstädtischen Haushalt „geparkt“, sollen aber nicht für die Bezirksvertretungen übertragen werden.

Bei uns im Stadtbezirk trifft dies besonders das Humboldt-Gymnasium. Die hier beschlossene Dachsanierung wird verschoben, erstmal auf irgendwann im Jahr 2017. Auch die seit langem beschlossenen Unterflurcontainer für den Rochusmarkt sind nach wie vor noch nicht ausgeführt, obwohl bereits in 2014 der erste Beschluss hierzu gefasst wurde. Nur durch eine zufällige Nachfrage der Bezirksvertretung wurde bekannt, dass eine Ausführung nicht in Sicht ist.

Auch die Fertigstellung der Oberflächengestaltung im Bereich der U-Bahn-Rampe „Am Wehrhahn“ wurde verschoben, sodass eine Ausschreibung der Arbeiten erst im letzten Quartal geplant ist. Ein weiteres Ärgernis ist die extreme Verwilderung und Verschmutzung von Grünanlagen, welche nicht mehr gepflegt werden, aber gerade in der Innenstadt ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Grüns sind.

Es wird immer deutlicher, dass Versprechen des Oberbürgermeisters im Wahlkampf „die Stadtteile zu stärken“ ist in weite Ferne gerückt. Und die Möglichkeiten der Bezirksvertretungen werden immer weiter eingeschränkt.

Leider tritt die Rot-Rot-Grüne Mehrheit in der Bezirksvertretung 1 solchen Maßnahmen nicht entgegen. Es erfolgt nicht einmal ein Ansatz vom erwarteten Aufschrei. Wichtige Aufgaben der Bezirksvertretung werden beschnitten. Die CDU Fraktion wird gemeinsam mit Mitgliedern anderer Bezirksvertretungen dafür eintreten diese Entwicklung zu stoppen.

Sabine Schmidt
Ratsfrau der Landeshauptstadt Düsseldorf

1. stellv. Bezirksbürgermeisterin







 

 
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